Digitale Steleninhalte veröffentlicht
Informationen zur Geschichte der ehemaligen „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ in Chemnitz sowie zu den NS-Krankenmorden stehen online zur Verfügung.
Informationen zur Geschichte der ehemaligen „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ in Chemnitz sowie zu den NS-Krankenmorden stehen online zur Verfügung.
Demokratische Werte, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion: Vom 10. bis 14. März fand am SFZ die erste Projektwoche zum Denkmal der “Grauen Busse” statt. 10 Teilnehmende der berufsvorbereitenden Maßnahme setzten sich intensiv mit der Geschichte der NS-Krankenmorde, der sogenannten „Aktion T4“, auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart und die Angebote unserer Einrichtung.
Die „Grauen Busse“ sind ein Denkmal für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde – ein dunkles Kapitel der Geschichte, das uns bis heute betrifft. Ab sofort gibt es eine begleitende Ausstellung zum Denkmal vor Haus 1 in der Rudolf-Krahl-Straße 60.
Das Denkmal der „Grauen Busse“ wird von einer zweiteiligen Wanderausstellung begleitet. Um die Ausstellung auch für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung zugänglich zu machen, haben die Schülerinnen und Schüler der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in Chemnitz die Ausstellungstexte im Rahmen eines Geschichtsprojektes vertont.
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2025 wurde in Chemnitz das Denkmal der „Grauen Busse“ feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeister Sven Schulze und Christina Marx von „Aktion Mensch“ haben wir ein kraftvolles Zeichen des Erinnerns und Mahnens gesetzt.
Denkmal für die Opfer der so genannten „Euthanasie-Aktion T 4” 1940/41
Nach intensiven Vorbereitungen ist nun ein wichtiger Schritt im Projekt ‚Graue Busse‘ geschafft – gestern saßen folgende Personen zusammen, um über die Aufstellung des Denkmals Graue Busse in Chemnitz zu sprechen:
Die Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz, die Schöpfer des Denkmals der Grauen Busse,
ein Fachmann der Krantechnik,
Vertreterinnen der Verkehrsbehörde Chemnitz,
dem SFZ CoWerk Garten- und Landschaftsbau und
SFZ Facility Management.
Beim Termin bestätigte uns die Verkehrsbehörde, dass die Aufstellung genehmigt wird. Außerdem konnten wir wichtige Details besprechen, an die im weiteren Projektverlauf und am Tag der Aufstellung gedacht werden muss.
Wir beginnen mit der Umstrukturierung der Internetseite, um hier bald die Inhalte von Unantastbar Mensch – inklusiver Lern- und Gedenkort digital bereitzustellen.
Zum diesjährigen bundesweiten Tag des offenen Denkmals begrüßten wir trotz der heißen Temperaturen circa 30 Besucher*innen, die sich gemeinsam mit uns auf eine bewegende und eindrucksvolle Reise in die Geschichte begaben.
Am 1. Juni 2024 nahmen wir am Landesweiten Arbeitstreffen der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus – kurz SLAG – sowie der daran anschließenden Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“ teil.